In Manisa, einer attraktiven ägäischen Stadt, blieben zahlreiche Beispiele der seldschukischen und osmanischen Architektur erhalten. Die Sultan-Moschee, die Ayse Sultan, die Mutter von Suleiman dem Prächtigen, gestiftet hat, wurde im 16. Jahrhundert gebaut.
Jedes Jahr im April finden hier Festlichkeiten für Mesir Macunu, ein Lebenselixier, dass das Leben der Sultansmutter gerettet haben soll, statt. Im 16. Jahrhundert hat der große Architekt Sinan die Muradiye Moschee sowie die Medresse (theologische Schule) gebaut; letztere beherbergt heute das archälogische Museum. Im September jeden Jahres findet ein Winzerfest statt. Die zahlreichen Weinberge der Region liefern Weintrauben sowohl zur Weinherstellung als auch getrocknet zum Export.
Im Süden der Stadt liegt der Nationalpark "Sipil Dagi" mit dem berühmten "Felsen der Weinenden Niobe". Wenn man die Reise nach Nordosten weiterführt, kommt man nach Gördes, das berühmt ist für seine ausgezeichneten Teppiche.
Die Ruinen der antiken Stadt Sart (Sardes) einst Regierungssitz des lydischen Königs Kroesus, liegen am Sart-Fluss. Der Tempel der Artemis, ein (restauriertes) Gymnaseion und eine eindrucksvolle Synagoge aus dem dritten Jahrhundert sind Zeugen der glanzvollen Vergangenheit der Stadt.